WASSERHALTUNG

Spezialtiefbau

Grundwasserabsenkung

Unter der Grundwasserabsenkung versteht man alle Maßnahmen, den im Untergrunde in natürlicher Tiefenlage anstehenden Grundwasserspiegel vorübergehend um ein bestimmtes Maß abzusenken, so daß Bodenschichten, die zuvor vom Grundwasser überflutet waren, wasserfrei werden. Die auf diese Weise grundwasserfrei gehaltenen Bodenschichten werden für die im Trockenen durchzuführenden Baumaßnahmen zugänglich gemacht. Hierbei wird der Grundwasserspiegel auf ein bestimmtes Niveau abgesenkt, damit die Bauarbeiten ohne Wassereinbruch durchgeführt werden können. Grundwasserabsenkungen werden erforderlich bei Unterkellerungs- und Gründungsarbeiten, bei Rohrverlegungsarbeiten im Schleusenbau und Untergrundbahnbau, bei Leitungs-, Tief- und Tunnelbau d.h. bei allen Tiefbauarbeiten, die teilweise oder ganz unterhalb des Grundwasserspiegels durchgeführt werden müssen.

Ausführung

Die Baugrube sollte möglichst dicht umschlossen werden. Dies kann zB mit einer Spundwand, Bohrpfahlwand oder MIP-Wand erfolgen, welche zu einer durchgehenden und dichten Wand verbunden sind. Diese Umschließung wird bis zur dichten Ebene (Stauer) hergestellt, bzw. in die Dichtschicht eingebunden.

Eine Wasserhaltung beinhaltet:

Entleerung des Baugrubentroges bis zum Absenkziel („Trogwasser“)

Wasserzufluss unterhalb der Baugrubensohle („Qualmwasser“)

Wasserhaltung aus unvermeidlichen Undichtigkeiten der Baugrubenumschließung:
– Fehlstellen bei Spundwand bzw. Bohrpfahlwand bzw. MIP-Wand
– Schlosswasser bei der Spundwand
– Fehlstellen bei der Einbindung in den Stauer

Produktdaten und Kontakt

Bachner Brunnen- und Spezialtiefbau GmbH

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